Meine Politik

Meine Politik

Meine politische Erfahrung

zeigt mir, dass Extreme oft nicht zu einer Lösung finden. Im Stadtrat ist Sachpolitik und nicht Parteipolitik entscheidend. Dabei sind solide Dossierkenntnisse und gute Teamarbeit Grundstein für den nachhaltigen Erfolg. Wichtig sind auch die Umsetzung und die Dienstleistungsorientierung.

Ich stehe für

eine starke Wirtschaft, eine solidarische Gesellschaft und gesunde Finanzen. Selbstverantwortung und Eigeninitiative, aber auch ein respektvoller Umgang unter den Menschen und mit der Umwelt sind zu fördern und zu fordern. Ermöglichen ist in aller Regel besser als Verbieten. Ich bin gegenüber neuen Entwicklungen sehr offen und eine überzeugte Föderalistin.

Mein Ziel

ist ein starkes, vorausschauendes Chur. Eine gute Organisation des Zusammenlebens in Chur, das Jung und Alt eine Perspektive bietet, und das Wohlergehen der einzelnen Bewohnerinnen und Bewohnern liegen mir am Herzen.

 

Dafür setze ich mich ein:

Für eine starke Hauptstadt - im konstruktiven Austausch mit der Bevölkerung, den Regionen und dem Kanton.

Gesunde Finanzen erlauben der Stadt handlungsfähig zu sein. Dazu gehören schlanke Staatsstrukturen, dienstleistungsorientierte Leistungen der Verwaltung (z.B. E-Government), ein gutes Steuerklima und ein fairer Lastenausgleich. Die Mehrjahresplanung der Investitionen der Stadt Chur ist eine gute Grundlage und bedarf der schrittweisen Umsetzung unter strikter Berücksichtigung der Einhaltung der Eigenkapitalquote.

Für einen hervorragenden Bildungsstandort Chur, welcher jungen Menschen Perspektiven bietet.

Die Volksschule ist der Kitt der Gesellschaft. Es braucht eine leistungsfähige, ganzheitliche Bildung mit gezielten Fördermassnahmen für schulisch Schwache und Starke. Die Mehrsprachigkeit der Bildung ist ein Trumpf, so z.B. immersiv geführte zweisprachige Schulklassen. Die digitalisierten Lernmedien sind ein Vorteil.

Eine qualifizierte Berufsbildung, speziell auch die höhere Berufsbildung und Weiterbildung und damit das duale Bildungssystem sollen gestärkt werden. Die Optimierung und Erweiterung des Bildungsangebotes sind im Austausch mit Gewerbe, Wirtschaft und dem Kanton gezielt zu fördern. So können attraktive Arbeitsplätze in der Region geschaffen und erhalten werden. Aber auch die ausserschulische Jugendarbeit bedarf der Förderung. 

Für die Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung, interessanter Arbeitsplätze und attraktiver Rahmenbedingungen.

Die Digitalisierungsoffensive des Kantons muss auch in Chur genutzt werden. Es sollen Anreize für Private und die öffentliche Hand für Innovationen geschaffen (z.B. die Ansiedlung von ICT-Unternehmen, faltbare Sonnenkollektoren) und Gewerberaum für wertschöpfende Betriebe bereitgestellt werden. Unternehmensgründungen sind zu fördern. Dazu gehört auch ein ausgebautes Angebot der familienergänzenden Kinderbetreuung. Eine einkommensabhängige Mitfinanzierung der Erziehenden durch die Stadt und weiterer Anspruchsgruppen ist notwendig, wo das Arbeiten beider Eltern oder Alleinerziehender keine freie Wahl ist, sondern eine Überlebensfrage. Integration und eine qualitative Betreuung sind für mich sehr wichtig.

Für eine Mobilität, die sich nicht konkurrenziert, sondern ergänzt.

Chur ist eine ausgezeichnete Velo- und Fussgängerstadt und soll diese Infrastruktur pflegen und, wo möglich, ausbauen. Der öffentliche Verkehr ist unter Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Generationen zu stärken; dafür braucht es eigene Busspuren und Vortrittsrecht auf den Hauptachsen. Es ist zu prüfen, wie die vier bestehenden Bahnhöfe der Stadt ins Netz des öffentlichen Verkehrs einbezogen werden können. Die städtischen Verkehrsflüsse des motorisierten Personenverkehrs sind möglichst reibungslos zu gestalten. Für Wohnquartiere genügt Tempo 30. Bei der Entlastung der Kasernenstrasse und des Welschdörfli hilft die Südumfahrung mit dem Linksabbieger auf dem Rosenhügel. Zur Entlastung von Chur Nord muss die geeignete Anpassung des Standorts der Autobahnausfahrt evaluiert werden. Bei der Frage Umfahren oder Heranführen ist Innovation gefragt, ohne dass das Gewerbe im Zentrum dabei ausblutet. Maladers und Haldenstein sind gut ins Verkehrsnetz einzubinden. Die Mobilitätsstrategie Chur 2030 ist konsequent weiterzuverfolgen.

Für eine alters- und familiengerechte Weiterentwicklung der Stadt Chur, die generationenübergreifende Projekte fördert, zahlbaren Wohnraum anbietet und Unternehmen und Gewerbe Platz bietet.

Nebst der Stärkung des Lebens im Zentrum und in der Altstadt, zum Beispiel mit partizipativen Belebungsprojekten für Gewerbe und Detailhandel, gilt es auch, Maladers und Haldenstein gut zu integrieren. In Chur-West soll urbanes Leben weiterwachsen. Dabei ist eine hohe städtebauliche Qualität anzustreben, damit Verdichtung nicht weniger, sondern mehr Lebensqualität bringt. Die Verlegung der Kaserne auf den Rossboden, die Zusammenführung und Erneuerung der Sportanlagen sowie die Verlegung und Erneuerung der Stadthalle auf der Oberen Au befürworte ich. Gleichzeitig braucht es aber eine Baugesetzesrevision, welche die harmonisierten Baubegriffe aufnimmt, die Zusammenarbeit mit den Gemeinden und dem Kanton fördert und Baubewilligungsprozesse verschlankt.

Für eine Weiterentwicklung des Energiestadtlabels: Chur positioniert sich als klimafreundliche und zukunftsgerichtete Energiestadt in den Alpen.

Chur soll bei öffentlichen Bauten bezüglich Energieeffizienz und Umweltbelastung eine Vorbildfunktion wahrnehmen. Nachhaltige Umweltpolitik und strengere Energievorschriften bei Neubauten im Sinne des neuen kantonalen Energiegesetzes sind ein guter Start, denn in der Exekutive muss das Machbare und letztlich für die Einzelnen auch Finanzierbare angestrebt werden. Die Klima- und Umweltdiskussion ist als Chance für die Ansiedlung neuer innovativer Unternehmen zu nutzen. Städtisches Industrieland ist mit hoher Präferenz diesen Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Pilotprojekte sollen unbürokratisch ermöglicht werden und ein Schwerpunkt ist auf die Digitalisierung zu legen.

Für eine kulturell vielfältige und attraktive Gaststadt.

Kultur ist ein Wertschöpfungsfaktor und gelebte Mehrsprachigkeit und Tradition sind identitätsstiftend. Die Infrastruktur für Freizeit und Kultur sind angemessen auszubauen. Neben der neu geplanten Brambrüeschbahn für die Naherholung und der Erneuerung der Sportanlagen soll auch der Ausbau kultureller Infrastrukturen (z.B. Stadttheater, Konzertsaal etc.) sowie die Förderung des Kulturerbes Priorität geniessen. Entscheidend sind tragfähige Betriebskonzepte und eine institutionalisierte Vermarktung. Ziel soll ein kulturell hochwertiges und professionelles Angebot sein, das der Bevölkerung dient und einen touristischen und wirtschaftlichen Mehrwert generiert.

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